Planung und Steuerung mit dem Digitalcheck
Damit neue Gesetze und Programme von Anfang an digital gedacht sind, wurde der Digitalcheck Thüringen eingeführt.
Dieser prüft Vorhaben auf ihre digitale Umsetzbarkeit und sorgt dafür, dass Standards, Schnittstellen und Prozesse landesweit abgestimmt bleiben. Das beschleunigt Innovationszyklen und macht die digitale Verwaltung planbarer, effizienter und besser steuerbar.
Offene Technologien und Datenkultur
Digitale Souveränität setzt überprüfbare Systeme und freien Wissensaustausch voraus. Thüringen setzt auf Open Source und offene Daten: Software mit einsehbarem Quellcode sowie frei nutzbare, maschinenlesbare Datensätze, die Transparenz und Innovation fördern.F– ein Beitrag zu mehr Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen.
Wissen und Forschung als Zukunftsbasis
Digitale Souveränität entsteht auch durch Bildung. Deshalb wurde ab dem Schuljahr 2024/25 Medienbildung als Pflichtfach eingeführt, um Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Datenschutz, Urheberrecht und Informationsbewertung zu sensibilisieren.
Hochschulen wie die TU Ilmenau, die FH Erfurt und die Bauhaus-Universität Weimar verknüpfen außerdem Forschung und Praxis in Projekten wie:
EDIH Thuringia (European Digital Innovation Hub Thüringen)
GovTech Campus, der Behörden und Start-ups bei der Entwicklung sicherer digitaler Lösungen zusammenbringt
So entsteht in Thüringen eine Wissensbasis, die Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft befähigt, digitale Systeme selbstbestimmt zu entwickeln und sicher zu nutzen.